In der Nacht … Irgendwo auf einem Feld beginnt die Olympiade. Einige der Sportler stehen da und lauschen der amerikanischen und anderen Nationalhymnen. Es handelt sich aber nicht um eine Medaillenverleihung, sondern eher um die Eröffnungszeremonie. Ein kleiner amerikanischer Sportler steht stramm, aber andere schauen sich um, kommen gar zu spät oder stören sonst die Zeremonie durch ihre Unaufmerksamkeit. Ich ärgere mich über diese unseriösen Sportler, die in ihren unverständlichen Sprachen miteinander flüstern. Ich selbst bin nämlich mit von der Partie; ich nehme am olympischen Schwimmwettbewerb teil! Leider bin ich aber nicht gut darauf vorbereitet. Sportlich schon. Ich bin zwar nicht Favorit, aber wer weiß, vielleicht gelingt mir eine Überraschung und ich schaffe es auf einen Medaillenplatz. Doch mir fehlt das Material. Als wir uns nämlich umziehen gehen, finde ich in meiner Sporttasche einzig eine wabbelige Surferbadehose; eine Schwimmbrille habe ich nicht dabei und auch die Wasserschuhe, welche an diesem Wettbewerb scheinbar obligatorisch sind, fehlen. Zum Glück leiht mir Atul, der so etwas wie mein Trainer ist, seine Badehosen, Wassserschuhe und Schwimmbrille. Plötzlich merke ich, dass sich alle Schwimmer bereits umgezogen haben und schon wieder draußen sind und am Becken auf den Start warten, nur ich noch nicht. Werde ich es überhaupt noch schaffen, bevor der Startschuss fällt? Ich ärgere mich: Überall bin ich immer der Erste, schießt es mir durch den Kopf, nie bin ich zu spät, aber ausgerechnet hier, als Teilnehmer der Olympiade, schaffe ich es nicht, rechtzeitig am Start zu sein.