Morgenlektüre: Pinkers Enlightenment-Buch. Nicht Optimismus per se, sondern “Possibilismus”. Wider die Propheten des Untergangs à la Spengler, aber auch wider der weit verbreiteten (tief verankerten?) Mainstream-Meinung, dass die Zeichen der Zeit auf Zusammenbruch stünden. Zunächst mal ist dem dies entgegenzuhalten: In keiner anderen Zeit hätten wir eine Ausgangssperre so angenehm verbracht, wie in der heutigen. Dank dem viel geschimpften Weltwirtschaftssystem, dass wie stets viele Verbesserungsprozesse wird durchlaufen müssen, aber dass im Hintergrund weiterläuft und uns mit allem versorgt, als habe sich nicht die halbe Welt hinter den eigenen vier Wänden verschanzt. Vor allem auch dank der Technologie, welche in Zeiten des Virus für Arbeit, Unterhaltung, Information und sozialen Kontakten Unschätzbares leistet.