Im nachtschwarzen Niemandsland zwischen zwei Vorstädten warten wir im Auto. Ein Grashügel verdeckt den Blick auf die M50, welche zwei Vorstädte voneinander scheidet. Im Sommer sehen wir hier Hasen, aber im Herbst lassen sie sich nicht blicken. Weiter vorne zeigt sich uns ein kleiner Abschnitt der Ringautobahn, auf dem sich die Lichtscheiben nur stockend vorwärts bewegen. – Nach der Übergabe fahre ich zurück und gehe dann zu Fuß durch den kalten Nieselregen. In den Pfützen spiegelt sich das Licht der Straßenbeleuchtung. Menschen, deren Gesichter dunkel bleiben, stehen mit hochgeschlagenen Krägen an der Bushaltestelle. Zwischen Bäumen leuchtet einladend das Tankstellencafé. Dahinter das helle Schild des noch leblosen Supermarktes. Am Horizont ein schimmernder Streifen, darüber dunkle Wolken. Die Posada liegt vor mir. Ich stecke die Mütze in die Jackentasche und betrete sie. “Hola joven, cómo estás hoy?”