Vor bereits sechzehn Tagen ein Spaziergang durch die Wissbachschlucht. Pablo und Mom kamen auch mit; ohne sie hätten wir den Weg nicht gefunden. Bei einer über zweihundert Jahre alten Holzbrücke bogen wir in die Schlucht ab, folgten dem Bach gegen seinen Lauf. An manchen Stellen verdichtete er sich zu Weihern, die zu kleinen Elektrizitätswerken ausgebaut worden waren. Die Weiher drohten zu verlanden, hatten keine Tiefe mehr – darauf machte mich Pablo aufmerksam. Wir durchquerten eine Höhle, die aus von geologischen Kräften zusammengepressten Steinen bestand; ich erinnere mich daran, dass so die Salpeterhöhle ausgesehen hat (die nun, geschlossen ist und „kein Politiker oder Geologe traut sich, sie wieder öffnen zu lassen“). Dann ging’s steil die eigentliche Schlucht hinauf. Die Armee hatte einen Holzsteg und eine Holztreppe gebaut. Der Wald war feucht und in der Nähe des Flusses kaum bewirtschaftet. Manch umgefallener Baum war liegen geblieben. Der Spaziergang hat allen gefallen. Das Restaurant, dass wir anstrebten, um dort zu Mittag zu essen, war dann aber geschlossen, weshalb wir nach Hause fuhren, wo Mom Ravioli machte.

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