Im Flugzeug “Väter und Söhne” gelesen. Der letzte Satz fiel ziemlich genau mit der Landung zusammen. Der junge Nihilist stirbt am Schluss. Dem Tod des Helden war der Tod seines Nihilismus vorausgegangen. Trotzdem hatte er daran festgehalten. Das zog ihn (zumindest symbolisch betrachtet) in den Tod. Seinen Ansichten zum Trotz, bestatten ihn die Eltern religiös.
Gestern begann ich auch mit “Sexistence” des französischen Philosophen Jean-Luc Nancy. Es war für mich fast gänzlich unverständlich.
Nun: “Die Angst vor den anderen”. “Ein Essay über Migration und Panikmache” von Zymunt Bauman. Der Titel hört sich sehr deutsch-doktrinistisch an. Der Autor hätte das hässliche Wort “Panikmache” wohl kaum gutgeheißen. Eleganter im englischen Original: “Strangers at Our Door”.

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