Madrid, 14. Februar 2019

Schon seit Wochen ist es kalt und sonnig, aber es fehlt der Regen. Am Morgen im „Amigos“ einen Kaffee getrunken: sólo, en vaso pequeño, largo de café. Dazu „The Double“ von Dostojewski gelesen. Am Ende des fünften Kapitels begegnet der Held seinem Doppelgänger. Bis dahin geschah auf fünfzig Seiten wenig, trotzdem wird man mitgerissen. Wir folgen dem russischen Staatsbeamten Golyadkin einen Tag lang durch das Sankt Petersburg des Zarenreichs. Er kriegt nichts auf die Reihe, macht sich dann auf einem Ball, zudem er nicht eingeladen ist, lächerlich. Nun erscheint ihm sein zweites Ich.

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