Eine Geschichte des Lesens

Abgeschlossen: „Eine Geschichte des Lesens“ von Alberto Manguel. Im Nachsatz die folgenden Worte von Virginia Woolf (welche sie in einem Schulaufsatz geschrieben hatte!): „Manchmal träume ich vom Tag des Jüngsten Gerichts, an dem die großen Eroberer und Richter und Staatsmänner ihre Belohnungen empfangen – ihre Kronen, ihre Lorbeerkränze, ihre Namen unauslöschlich in unvergänglichen Marmor eingemeißelt –, dann wird sich der Allmächtige zu Petrus wenden und wird, wenn er uns mit unseren Büchern unter dem Arm kommen sieht, nicht ohne einen gewissen Neid sagen, ‚Sieh, diese brauchen keinen Lohn. Wir haben ihnen nichts zu geben. Sie haben das Lesen geliebt.‘“ Damit ist alles gesagt und ich stelle das Buch ins Büchergestell und wende mich wieder dem Seume zu, der auf seinem Spaziergang nach Syrakus unterdessen in Bologna angelangt ist.

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