Schweine

Gestern auf der Heimfahrt von der Schule an einer Tankstelle gehalten, um Wasser zu kaufen. Schon beim Heranfahren über die weitläufige Betonfläche, welche die Tankstelle von der Autobahn trennt, sah ich den Schweinetransporter bei einer Zapfsäule stehen. Sonst war niemand am Tanken. Ich hielt an, wir stiegen aus. In einiger Entfernung rauschte leise die Autobahn. Auf der anderen Seite der Tankstelle ein weites, einsames Feld. Ein kalter Wind strich über Tankstelle und Feld. Weit draußen bewegten sich sanft die Bäume. Der Himmel war tiefblau. – Die Schweine quiekten. Hinter den Gittern des Lastwagens, in dem sie ihre erste und letzte Reise angetreten, standen sie dich aneinandergedrängt. Als fänden sie einfach keine bequeme Position, wendeten und schüttelten sie sich unentwegt. Irgendwo im Innern des Lastwagens begann ein Kampf. Ein Stampfen und Holpern und Quieksen erfüllt die Luft. Der mächtige Lastwagen schaukelte hin und her. Wir gingen schnell am Schweinetransporter vorbei in den Laden der Tankstelle. Dort kaufte der Chauffeur des Lastwagens Coca-Cola, Schokoriegel und Brot. Wir kauften eine Falsche Wasser und fuhren nach Hause.

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