Lady Bird

Letzten Freitag schauten wir uns den Film Lady Bird an. Dazu mussten wir zuerst einmal den normalerweise verstauten Fernsehapparat holen und aufstellen. Dies und ein paar andere notwendige Handgriffe helfen der inneren Vorbereitung. Wenn man schon nicht an einen bestimmten Ort fährt, um einen Film zu schauen, so sind zumindest gewisse Vorbereitungsarbeiten nötig. Man ist so besser auf den Film vorbereitet, als der Zapper (obwohl der “Zapper” im Age of Netflix ja eigentlich eine vom Aussterben bedrohte Spezie ist).

Lady Bird. Ein erstaunlicher Film, weil er eine gewöhnliche Geschichte erzählt, die wir in verschiedenen Variationen schon oft gesehen haben: Ein Mädchen im letzten High School Jahr. Sie hat zwei Freunde. Einer stellt sich als schwul heraus, der andere als Idiot. Eine beste Freundin, mit der sie sich zerstreitet, temporär ein andere Freundin, ein sogenannt populäres aber leeres Mädchen. Konflikte mit den Eltern. Alles bekannt. Auch die Form war nicht spektakulär, einfach typisch Indie-Film. Trotzdem gefiel mir der Film. Sein Charme lag in den vielen Details, welche dem Konventionellen der Form und des Inhalts entgegenwirkten.

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