Madrid, 30. Juni

Fast ein Monat ist vergangen und immer noch bin ich bei den beiden Nietzsche-Büchern. Gründe: 1. Mir fehlte die Zeit für die Lektüre; 2. Der Stoff lädt nicht zum kurzweiligen Zeitvertreib ein; 3. Der Sommer ist bei uns (nach einem langen, kühlen, regnerischen Frühling): oft ist es zu heiß zum Lesen (nicht grundlos ist der global wohl bekannteste Begriff für ein “Schläfchen” ein spanischer; ich muss aber auch sagen, dass der Sommer im Gegensatz zu anderen Jahren bisher sehr erträglich ist – heute regnet es sogar ein wenig).

Heute Morgen gelesen: Nietzsches Inspiration beim Fels in Sils Maria im Oberengadin: Alles kehrt ewig wieder, also auch jeder einzelne Augenblick des Lebens. Wie soll man jeden Moment leben, wenn er für die Ewigkeit bestimmt ist? Der Druck ist hoch, auch der Lohn, wenn man dem Druck standhält.

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