Blade Runner 2049

Ich habe eine lang Kritik von ‚Blade Runner 2049’ geschrieben, die sich aber beim Wiederlesen als langatmig und umständlich herausgestellt hat, deshalb hier nur dies:

‚Blade Runner 2049’ wurde als Sequel von ‚Blade Runner’ verkauft, ist aber eigentlich ein Remake. Eine ähnliche Geschichte, dieselbe Frage: Es geht um menschengleiche Roboter, oder genauer um Menschen, die nicht geboren, sondern fabriziert wurden. Ein solcher Roboter arbeitet als Kopfjäger um Artgenossen, welche gegen ihre Sklavenschaft rebellieren, zu ‚pensionieren’, sprich zu töten. Die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Bewusstsein und (Menschen-) Rechten, vielleicht sogar zwischen Bewusstsein und Seele wird gestellt. Das hatten wir 1982 bereits gesehen, damals ein richtungweisender, unter Schwierigkeiten entstandener Film. Das 2017er Remake ist ein Hollywood-Projekt mit angesagtem Regisseur (Denis Villeneuve, ‚The Arrival’) und den besten Art und Sound Designern etc., mit einem Ende das Fortsetzungen zulässt, ja, im Falle finanziellen Erfolges solche sogar fordert. Gut gemacht also, aber nichts Neues, für mich sogar recht langweilig.

Der Kinobesuch hat in mir aber die Lust geweckt ‚Metropolis’ (1929, Fritz Lang), diesen Gründungsakt des dystopischen Science Fiction Genres, wieder zu sehen, vielleicht sogar zum ersten Mal im Kino. Ob ich Glück habe und die Filmoteca oder ein anderes Programmkino ihn wohl bald zeigen?

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