Berlin, 23. August 2017

Der Tag: Arbeit am Morgen, dann Spielplatz; in einem kleinen, angesagten Lokal im Prenzlauer Berg vietnamesisch gegessen; Spaziergang gegen Norden über diesen Gipfel westlich-urban-kreativer Lebenskunst. Der Prenzlauer Berg: Kommt so die neue Gestalt von gutbürgerlich daher? Nicht mehr konservativ, oder nur noch camoufliert und auf tolerante Art und Weise konservativ. Ist diese Art zu leben die zukünftige oder doch nur eine schöne Utopie, welche sich in jeder Großstadt einzig in ein paar Straßenzügen zu manifestieren vermag? – Wie dem auch sei, mir gefällt der Prenzlauer Berg. Er ist einfach nur noch ein schönes Quartier. Breite Straßen, auf denen es auch an einem Dienstag gelassen wie an einem Sonntag zu und her geht. Kein hektischer Haufen wie Madrid, sondern ein weites Feld. Erfreulich auch, dass man nicht mehr versucht cool zu sein wie noch vor ein paar Jahren.

Weiter im Tag: Kaffee bei Kraft. Ich trank natürlich einen Cortado, nicht ganz so perfekt wie in einer gewöhnlichen spanischen Bar (zu viel Milch) aber doch sehr gut. Dann noch ein Spielplatz am nördlichen Ende des Mauerparks. Schließlich zurück durch denselben und auf die M10 nach Friedrichshain. – Die Kinder geben dem Tag die Gestalt.

Auf der Mauer

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