Spanien I

Ich mag Spanien wegen seiner “Bars” und seines Kaffees. Nach einer Woche in San Antonio, Texas, werde ich mir erst richtig bewusst, in welchem Luxus Kaffeetrinker hier leben, wo an jeder Ecke eine “Bar” steht (“bar” wird in Spanien das ganze Spektrum an Lokalitäten zwischen Café und Kneipe genannt). Ich war überrascht festzustellen, dass es bei Starbucks in San Antonio keine Espressos oder andere kurze, starke Kaffees gab. Nur große Becher voller Milch waren zu haben. Natürlich reichen solche nicht an den spanischen café solo oder cortado, mein Lieblingskaffee, heran. Ein café solo ist ein starker Espresso, aber nicht so kurz und bitter wie in Italien, sondern lang genug, dass man ihn in mehreren Schlücken trinkt und ein paar Minuten lang vor der Tasse sitzen bleibt. Ein cortado ist ein mit ein wenig Milch aufgefüllter café solo.

Ich beginne meinen Tag wenn immer möglich mit so einem Kaffee. Ich trinke meistens nur einen und freue mich schon kurz nachdem ich ihn ausgetrunken habe auf den nächsten Morgen und den nächsten cortado. Einen solchen in der richtigen Stimmung und in der richtigen Umgebung zu trinken, hat einen beinahe psychedelischen Effekt auf mich.

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