Alcorcón, 13. August 2016

Im August kommt der Alltag in Spanien zum Stillstand, oder besser gesagt, die Energie der Spanier fließt in nicht-arbeitsbezogene Betätigungsfelder. Die Straßen Madrids sind nicht ganz so leer, wie sie es früher einmal gewesen sein sollen, aber doch merklich ruhiger. Alle die noch hier sind, wünschen sich, Madrid wäre immer so.

Da wir erst im Oktober an den Strand fahren werden, gehören wir zur Minderheit der Hierbleiber. Ich arbeite halbtags, verbringe den Rest des Tages größtenteils in der Badi und lesend. Die letzte Augustwoche werde ich mir ganz frei nehmen. Anstatt wegzufahren, haben wir beschlossen ein home improvement Projekt anzugehen.

Zur Zeit lese ich die folgenden Bücher:

Travels with Charley von John Steinbeck. Ein Geschenk von Carol zum fünften Hochzeitstag.

Postcapitalism von Paul Mason. Ich habe erst die Einleitung gelesen; sie hat mich hoffnungsvoll gestimmt. Endlich ein Buch, welches das Ende des Kapitalismus voraussagt, ohne damit auch das Ende unserer erfolgreichen, freiheitlichen Gesellschaft zu verkünden.

Ich versuch immer nur zwei Bücher gleichzeitig zu lesen, weshalb das folgende zur Zeit unberührt bereit liegt:

Der Untergang des Abendlandes von Oswald Spengler. Ich habe im Decline of the West Podcast von diesem Buch gehört. Es entwirft eine morphologische Theorie der Geschichte. Zivilisationen als Organismen, welche alle einen ähnlichen Lebensrhythmus durchgehen: Aufstieg, Blüte, Tod.

 

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