31.03.2016

Ich schiebe am frühen Morgen die Balkontür auf: Draußen ist’s kalt, nass und windig. Eine Viertelstunde lang sitze ich auf dem Sofa und zähle alle Gründe auf, weshalb ich erst vor dem Mittagessen laufen sollte, wenn bestimmt wieder die Sonne scheinen wird; im Park, anstatt in den dunklen Straßen der Vorstadt.

Dann entscheide ich mich für den Sprung in die Kälte. Eine Viertelstunde später macht mir das Laufen immer noch keinen großen Spaß, aber ich bin froh, nicht auf dem Sofa sitzen geblieben zu sein.

Wieder zuhause fühle ich mich wie Rocky Balboa.

Sport …

(für exercise oder auch work-out scheint es im Deutschen kein passendes Wort zu geben; Leibesertüchtigung will man ja nicht unbedingt schreiben; früher nannte man den Gym Kraftraum und das Laufen Joggen – hört sich heute beides sehr Neunziger Jahre an …)

Sport also produziert am meisten Endorphine, wenn man ihn gegen seinen Willen tut.

 

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