24.03.2016

Ich hatte das intensivste Kinoerlebnis seit Jahren: “Room” von Lenny Abrahamson. Seit “United 93” von Paul Greengrass habe ich keinen Film mehr gesehen, der mich auf diese Art berührt hat (“127 Hours” von Danny Boyle fällt, obwohl auf einem wahren Ereignis beruhend, bereits in eine andere, weniger realistische, Art von “intensiv”). Ich habe noch nie eine Film gesehen, dessen emotionale Kurve wie diejenige von “Room” verläuft: Der Film beginnt mit emotionaler Folter, dreht dann die Schrauben nochmals fester und beginnt sie ab der Mitte des Filmes langsam zu lockern, bis man sich erst ganz am Ende wieder auf sicherem Boden wähnt. Kein Happy End, sondern eine Befreiung.

Nachher war ich in La Central, wo ich mir einen neuen Roman kaufte. Beinahe hätte ich das erste Buch von Karl-Ove Knausgaards “My Struggle” gekauft (eine Buchserie, die süchtig machen soll) entschied mich dann aber doch für Zeitgeprüfteres: “Brave New World” von Aldous Huxley.

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